Abgeordnete, Senatoren debattieren über Anforderungen für medizinisch unterstütztes Sterben bei psychischen Störungen

OTTAWA – Ein Experte sagte vor einem gemeinsamen Sonderausschuss des Unterhauses und des Senats, dass Menschen mit psychischen Störungen jahrzehntelang leiden können und ihre Not genauso gültig ist wie jemand, der unter körperlichen Schmerzen leidet.

Menschen, die ausschließlich an psychischen Störungen leiden, sollen ab März Anspruch auf Sterbehilfe haben.

Befürworter der psychischen Gesundheit warnen davor, dass es schwieriger ist, die Folgen und Behandlungen von psychischen Erkrankungen vorherzusagen, und ein Wunsch zu sterben ist oft ein Symptom, aber ein Expertengremium Anfang dieses Jahres sagte, dass die bestehenden Zulassungskriterien und Schutzmaßnahmen in der Gesetzgebung zum medizinisch unterstützten Sterben angemessen wären.

Beide Argumente wurden heute von einer Handvoll Zeugen vorgebracht, die vor dem Ausschuss erschienen sind, der berät, welche Richtlinien dem Gesetzgeber vor Ablauf der Frist im März empfohlen werden sollen.

Ein Abschlussbericht des Ausschusses mit Empfehlungen zur Ausweitung der medizinischen Sterbehilfe wird für den 17. Oktober erwartet.

Die Abgeordneten und Senatoren des Ausschusses kamen in einem im Juni veröffentlichten Zwischenbericht zu der Angelegenheit zu keinen Schlussfolgerungen, forderten jedoch klare Richtlinien und Schulungen, die lange vor dem nächsten Frühjahr eingeführt werden sollten.

Dieser Bericht von The Canadian Press wurde erstmals am 23. September 2022 veröffentlicht

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